Die Reisegruppe in Belfast
FH Kufstein Tirol
Die Reisegruppe in Belfast

Exploring the Gaelic – SKVM-Studierende in Dublin

07.12.2022 | General
Mitte Oktober 2022 führte die Studienreise des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement die Studierenden nach Irland wo die beiden Städte Dublin und Belfast besucht wurden.

Die Republik Irland ist vor allem für seine Pub-Kultur mit Livemusik, das Guinness Bier, atemberaubende Landschaften und Klippen sowie viel Regen bekannt. Die Studierenden sammelten im Rahmen der International Week in Dublin und Belfast weit darüberhinausgehende Eindrücke.

Gaelic Games

Die drei Sportarten Hurling, Gaelic Football und Handball haben ihren Ursprung in Irland und sind auf der Insel die mit Abstand beliebtesten Sportarten. Die SKVM-Studierenden erfuhren die Einflüsse der auf der Insel bereits seit 3000 Jahren beliebten Spiele. Nach einer Einführung in die Regeln und das Equipment konnten die Sportarten aktiv trainiert und in hart umkämpften Wettkämpfen Sieger:innen ermittelt werden. „Es war ein wirklich abwechslungsreicher und anstrengender Tag. Die Möglichkeit diese alten Sportarten selbst auszuprobieren hat viel Spaß gemacht und wir haben diese mitunter harten Wettkämpfe alle relativ unbeschadet überstanden!“ so Studiengangsleiterin Asc. Prof. (FH) Mag. Monika Kohlhofer über ihr persönliches Highlight der Reise. Gemeinsam mit Angela Scalet, BA begleitete sie die Studierenden durch Irland.

Kultur

Mitte der Woche machten sich die Studierenden mit dem Zug auf den Weg ins verregnete Belfast. Angekommen in der im Norden gelegen Stadt, war man gemeinsam mit einem Guide auf den Spuren des Nordirlandkonflikts, welcher durch die Aufteilung Irlands in Nordirland und die Republik Irland ausgelöst wurde. „Die Auswirkungen auf das städtische Bild dieses Konflikts sind bis heute spürbar. Es ist schön die versöhnliche Entwicklung der letzten Jahre hier zu spüren“, fasst Angela Scalet, BA diesen eindrucksvollen Tag zusammen.

Das architektonisch, für Irland besondere Titanic Belfast Museum, zeigt neben Schiffsbau und der Entwicklung des Überseetourismus auch Einzelschicksale. In den unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen durch den Untergang der Titanic 1912 waren viele tragische Schicksale zu finden.

Das Irish Emigration Museum in Dublin widerum beindruckte durch eine detailreiche auf persönliche Schicksale heruntergebrochene Präsentation der großen Auswanderungswellen. Irland war durch diese Wellen schwer gezeichnet und musste diese über mehrere Jahrhunderte hinweg verkraften.

Veranstaltung

Ein Besuch des irischen Theaterstücks „Solar Bones“, im Abbey Theatre, dem irischen Nationaltheater, stand ebenfalls mit auf dem Programm. Das Solospiel stellte so manchen sowohl sprachlich als auch inhaltlich vor eine Herausforderung.

Charakteristisch für die Republik Irland ist definitiv das Guinness Bier. Die auf der Insel beliebteste Touristenattraktion, das Brandland „Guinness Storehouse“, wurde auch von den Studierenden besucht. Hier bekamen die Studierenden einen Einblick in die Geschichte des Bieres sowie der Herstellung. Im Anschluss gab es die Möglichkeit das Bier auf der Dachterrasse des Museums zu verkosten. Das Logo der Brauerei und das Wappen der Republik Irland sind fast ident. Der einzige Unterschied ist, dass die Harfe auf dem Wappen spiegelverkehrt ist. Grund dafür ist, dass die Brauerei Guinness bereits im Jahre 1759 gegründet wurde und nicht bereit war, die Rechte auf ihrem Logo abzugeben.

Ein weiteres Highlight für die Studierenden war die von einer Studentin durchgeführte, interessante Campus Tour am Trinity College. Die altehrwürdigen Gemäuer und deren Geschichte stellten einen interessanten Vergleich mit der FH Kufstein Tirol dar.

Selbstverständlich blieb neben den geplanten Programmpunkten für die Studierenden auch Zeit um die typischen irischen Pubs mit ihrer allgegenwärtigen Live-Musik-Kultur zu erkunden.

Der „Trip to Ireland“ war für die berufsbegleitenden Studierenden eine großartige Möglichkeit, sich richtig kennenzulernen und spannende Eindrücke mit nach Hause zu nehmen.

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